Bitumenemulsion

Bitumenemulsion ist unser Leben! Wir produzieren nahezu jede Sorte dieses "schwarzen Goldes", verkaufen es in großen und kleineren Tanks, sogar in Fässern oder verarbeiten es gleich selbst - als Komplettleistung oder mit Unterstützung der Auftraggeber.

Aber was ist diese Bitumenemulsion eigentlich?

Unter Bitumenemulsion versteht man die Verbindung von Bitumen und Wasser, welche nur durch Zusatz verschiedener Emulgatoren und Stabilistoren möglich ist. Als Ausgangsstoff kann sowohl einfaches Straßenbaubitumen als auch mit Polymeren modifiziertes Bitumen verwendet werden. Man unterscheidet zwischen anionischen und kationischen Emulsionen, deren Unterschied beim Ph-Wert liegt. Seit gut 20 Jahren kommen fast ausschließlich kationische Emulsionen zum Einsatz, da sich deren Haftungsverhalten als geeigneter erwiesen hat. Eine weitere Unterteilung erfolgt in stabile (z.B. DDK-Emulsion), halbstabile (z.B. zur Bindung von Recyclingmaterial) und unstabile (z.B. für Oberflächenbehandlungen) Emulsionen, wobei der Unterschied hier in der Brechzeit liegt - je stabiler desto länger die Brechzeit.

Je nach Bedarf können Bitumenemulsionen zwischen 40 und 70 Prozent Bitumenanteil vorweisen. Welche Emulsion für welchen Untergrund, für welche Jahreszeit und für welche Verkehrsintensität die Richtige ist, wird durch unsere Mitarbeiter in Abstimmung mit dem Auftraggeber ermittelt.

Die Produktion von Bitumenemulsionen erfordert Erfahrung und technisches Know-How. Unsere Mitarbeiter sind zum Teil seit 25 Jahren in der Branche und verfügen daher über das nötige Wissen in Theorie und Praxis. In Ergänzung dazu verfügt BITUBAU über ein patentrechtlich geschütztes Verfahren, welches enorme Energieeinsparung im Produktionsbereich ermöglicht.

Nach der derzeit gültigen Europäischen und Österreichischen Norm werden Bitumenemulsionen zunächst nach ihrer Polarisation (kationisch oder anionisch), nach dem Bitumenanteil, der Art des Ausgangsbitumens, der Brechwertklasse sowie dem hauptsächlichen Verwendungszweck (Oberflächenbehandlungen, Haftbrücken, DDK usw.) bezeichnet. Die Buchstaben Fv bzw. Fm  in der Bezeichnung geben Aufschluss, ob der Emulsion Fluxöle beigefügt wurden, entweder vegetabile (meist Rapsöl) oder solche auf Mineralölbasis.

Die Bezeichnung "C 67 BFv 3 - OB" bedeutet demnach, dass es sich um eine kationische Bitumenemulsion mit 67 % (Straßen-)Bitumenanteil unter Zugabe von vegetabilen Fluxölen (Rapsöl) mit einem Brechwert von 3 handelt. Diese Emulsion ist für Oberflächenbehandlungen vorgesehen.

Alle Bitumenemulsionserzeuger in Österreich haben unter Aufsicht der Wirtschaftskammer den GÖBE (Güteschutzausschuss der Österreichischen Bitumenemulsionserzeuger) gegründet. Dessen Aufgabe besteht darin, zu den jeweils gültigen Normen zusätzliche Qualitätsanforderungen an die Mitglieder zu stellen. Nur wer diese erfüllt, erhält ein Güteschutzzertifikat und übertrifft damit die Vorschriften der Europäischen und Österreichischen Anforderungen. Fordern Sie als Auftraggeber ein entsprechendes Zertifikat an, um sicher gehen zu können, dass Ihnen nur höchstklassige Ware verkauft wird.

Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.