Bei Oberflächenbehandlungen wird die oberste Schicht einer Straße saniert. Dies erfüllt folgende Aufgaben:
Die Vorteile dieser Sanierungsvariante:
Oberflächenbehandlungen können auch in mehreren Schichten (einfach, doppelt, dreifach) erfolgen. Das Grundprinzip dieser Sanierungsart lässt sich wie folgt beschreiben:
| Vorreinigung | Die Unterlage wird durch Kehren gereinigt, um einen einwandfreien Kontakt zwischen Bindemittel und Straßenoberfläche sicher zu stellen. Dies erfolgt in der Regel durch den Auftraggeber. | |
| Aufbringen des Bindemittels | Mittels Reparaturzug oder Breitspritzgerät wird die passende Bitumenemulsionssorte auf die Straße bzw. die Graderplanie aufgespritzt. Die übliche Spritzmenge beträgt zwischen 2,2 und 3,0 kg / m2. Eine genaue Dosierung ist durch unsere moderne Gerätschaft gewährleistet. |
Hier am Beispiel eines Reparaturzuges das Aufbringen des Bindemittels und das unmittelbar anschließende Absplitten. |
| Absplitten | Unmittelbar anschließend wird die Oberfläche mit der passenden Edelsplittkörnung (die Größen 4/8 und 8/11 haben sich bewährt) abgesplittet. Die übliche Menge beträgt hier zwischen 12 und 18 kg / m2. Die genaue Dosierung ist durch unsere Splittbunker (Reparaturzug) bzw. Walzensplittstreuer (Breitspritzgerät) gewährleistet. | ![]() |
| Abwalzen | Mit Gummiradwalzen werden die Splittkörner in die zum Teil noch flüssige Emulsion hineingedrückt, um das Haftvermögen zwischen Splitt und Bindemittel zu erhöhen. Man spricht von Verdichten. | ![]() |