Oberflächenbehandlungen

Bei Oberflächenbehandlungen wird die oberste Schicht einer Straße saniert. Dies erfüllt folgende Aufgaben:

  • Versiegelung ausgemagerter Verkehrsflächen
  • Erhöhung der Griffigkeit
  • Schutz des bestehenden Straßenaufbaues gegen eindringendes Wasser
  • Staubfreimachung von Schotterstraßen

Die Vorteile dieser Sanierungsvariante:

  • Es wird nur dort saniert, wo es wirklich notwendig ist (selektive Oberflächenbehandlung)
  • Kein Anpassen von Einbauten (Kanalschächte usw.) notwendig
  • Rasche und kostengünstige Bauabwicklung
  • Geringe Beeinträchtigung des Verkehrs

 

Oberflächenbehandlungen können auch in mehreren Schichten (einfach, doppelt, dreifach) erfolgen. Das Grundprinzip dieser Sanierungsart lässt sich wie folgt beschreiben:

Vorreinigung Die Unterlage wird durch Kehren gereinigt, um einen einwandfreien Kontakt zwischen Bindemittel und Straßenoberfläche sicher zu stellen. Dies erfolgt in der Regel durch den Auftraggeber.
Aufbringen des Bindemittels Mittels Reparaturzug oder Breitspritzgerät wird die passende Bitumenemulsionssorte auf die Straße bzw. die Graderplanie aufgespritzt. Die übliche Spritzmenge beträgt zwischen 2,2 und 3,0 kg / m2. Eine genaue Dosierung ist durch unsere moderne Gerätschaft gewährleistet.

Reparaturzug

Hier am Beispiel eines Reparaturzuges das Aufbringen des Bindemittels und das unmittelbar anschließende Absplitten.

Absplitten Unmittelbar anschließend wird die Oberfläche mit der passenden Edelsplittkörnung (die Größen 4/8 und 8/11 haben sich bewährt) abgesplittet. Die übliche Menge beträgt hier zwischen 12 und 18 kg / m2. Die genaue Dosierung ist durch unsere Splittbunker (Reparaturzug) bzw. Walzensplittstreuer (Breitspritzgerät) gewährleistet.
Reparaturzug
Abwalzen Mit Gummiradwalzen werden die Splittkörner in die zum Teil noch flüssige Emulsion hineingedrückt, um das Haftvermögen zwischen Splitt und Bindemittel zu erhöhen. Man spricht von Verdichten.
Walze